Das Geheimnis des Inquisitors – Kapitel 33

Dania

„H-Hallo, ich bin Jo-ähm, Joran!“

Seltsamer Kauz, der da in diesen lustigen Raum geklettert ist. Der ist ja wie vom Blitz getroffen. Ist ja gut, ich hab auch noch nie einen Wombat gesehen, trotzdem flippe ich nicht so aus. Verdammter Junkie. Naja. Jo- ähm Joran? Ist Jo-ähm sein Vorname? Interessant, habe ich noch nie so gehört. Er kommt wohl nicht aus dem siebten Bezirk, wenn er einen Nachnamen hat. Was wohl der Wombat dazu meint.

Sie drehte sich um, um in eine tiefe spirituelle Verbindung mit dem Wombat einzutreten. Er schien sich vor dem Neuankömmling zu fürchten, er zwängte sich so weit wie möglich von diesem Joran weg.

Dania kam sich vor wie eine externe Beobachterin – ihre Existenz machte in diesem Raum keinen Sinn. Sie konnte sich auch kein Stück erinnern, wie sie hierhergekommen war. Also war sie wahrscheinlich gar nicht hier, sie konnte gar nicht hier sein, oder? Joran war hier, weil er hergekommen war. Sie nicht.

Auf Brocken habe ich immer so ein gutes Verständnis von Logik. Sonst war Logik nicht unbedingt Danias Stärke. Doch wenn sie sich nicht mehr an diese ganzen Regeln halten musste, war Logik einfacher.

Sind die beiden womöglich einfach nur eine Halluzination? Auch möglich, aber dann wäre er eine ziemlich seltsame. Solche Klamotten hatte sie ja noch nie gesehen.

Er hatte eine bauchige Mütze auf, anscheinend selbst genäht, sie hatte keine Form, die man so hätte nennen können. Ein buntes, weites Hemd, Hosenträger, bunte Pumphosen, Sicherheitsstiefel. Auch wenn Dania nicht von ihm erwartete, dass er mehr als diese eine Garnitur besaß und so etwas freiwillig anzog, fragte sie sich doch, wo er das wohl her hatte.

Ansonsten sah er nicht zu schlecht aus – er hatte kurze blonde Haare, wohl selbst geschnitten, an manchen Stellen sahen sie auch verschmort aus (was sie schon sehr wunderte). Er hatte keinen ernst zu nehmenden Bartwuchs. Wohl eher harmlos.

Dania musste sich langsam eingestehen, dass es keinen Sinn machte, dass sie nicht existierte. Und dass ihr Rausch immer schwächer wurde. Eigentlich spürte sie schon fast gar nichts mehr. Sie sah kurz zur Probe auf sich runter. Das Kleid war immer noch grün, also war das keine Halluzination gewesen.

Höchste Zeit für die nächste Line! Immerhin war ihr Vorrat unerschöpflich. Wieso sagte dieser Joran eigentlich nichts und bewegte sich nicht? Seltsam. Sie stand auf und machte sich eine Line zurecht und zog eine Hälfte hoch.

Ich sollte ihn ein bisschen einbinden. Sie sah ihn an. Der schaut aber fasziniert.

„Was ist los, Jo-ähm, willste auch was?“

Joran fiel die Kinnlade noch zwei Zentimeter weiter nach unten. Er sah nicht so aus, als wäre er gewillt zu antworten.

„Joran, so heiße ich. Kein Jo-ähm vorne. Äh.“

Dania zuckte mit den Schultern. „Joran, auch gut. Willst du jetzt was?

Joran stammelte ein paar Worte von wegen „Drogen…. öähm… schlecht… Mama hat gesagt…“, sodass sie sich abwandte und auch die andere Hälfte zog.

Die Wirkung kam kurz darauf. Sie fühlte sich total produktiv und bereit, alles zu lernen, was sie wissen musste, um ihr Talent als Alchemistin richtig einzusetzen.

„Okay, Joran, lass uns anfangen, bring mir alles über Bor bei!“

Joran schluckte. „Lass uns doch noch auf den anderen Schüler warten, okay?“

Dania wandte sich desinteressiert ab und beschäftigte sich eine Weile damit, äußerst aufmerksam einen speziellen Röhrenkolben zu betrachten – die Röhren wucherten seltsam übereinander, und man konnte in die Röhren hineinschauen, bis man bei all dem Glas nicht mehr sagen konnte, wo innen und wo außen war. Es schien keine Sonne in dem Raum, das Licht, das in dem Raum herrschte hatte kein bestimmte Quelle. Das hatte ziemlich außergewöhnliche Auswirkungen auf die Lichtbrechung in diesen Röhren… von überall schossen verschiedene Farben des kompletten Spektrums ziellos durcheinander und veränderten sich ständig, wenn Dania den Kopf nur ein wenig bewegte. Ein bisschen sah sie auch ihr eigenes Spiegelbild in den Glasinstrumenten spiegeln, die Farben tanzten auch über ihr Gesicht.

Dania fühlte sich sofort wärmer, diese ganze wissenschaftliche Aura gab ihr Zuversicht in den Fortschritt, sie würden einen großartigen Schritt nach vorne machen, die ganze Macht, die hier lag, würde sie zu einer selbstbestimmten Frau machen, in diesem Universum voller Männer. Wofür sollte sie überhaupt einen davon noch brauchen? Die Herren, die Väter, die (Be-)Freier dieser Welt. Keiner davon hatte sie jemals wirklich frei und stark gemacht – geschweige denn Sicherheit und Geborgenheit und Heilung und Ausweg aus ihrem Kreislauf der Abhängigkeit angeboten.

Dieser Joran schien ja ein ganz netter Kerl zu sein – davon abgesehen, dass er ziemlich seltsam war. Doch irgendwie war er anders als die ganzen Kerle, die sie bisher so getroffen hatte. Er schien aus irgendeinem Grund an seiner natürlichen Überlegenheit als Mann zu zweifeln… das wunderte sie, sie konnte es überhaupt nicht einordnen. Sie standen jetzt schon mehrere Minuten im selben Raum und er hatte noch keinen spritzigen Kommentar gerissen, ihr kein schief gemeintes Kompliment über ihr Kleid gemacht und nicht versucht, sie in den Arm zu nehmen, um ihr versteckt an den Arsch zu langen. Was war das bitte für ein Mann? Er war nur… so da. Harmlos.

Ihre Gedankengänge wurden von einem ziemlichen Gepolter gestört. Dania zuckte zusammen. In dem Haus über ihnen veranstaltete jemand wohl ein ziemliches Durcheinander.

„Verdammt, das hört sich an, als würde jemand die Möbel durch die Gegend schmeißen, Scheiße, Inquisitoren oder so? Die können uns doch nicht so schnell gefunden haben!? Bevor wir überhaupt mit den Experimenten angefangen haben? Dania, schnell, lass uns ein kleines Verteidigungspulver mischen, was haben wir an Zutaten da?“ Joran tigerte panisch durch den Raum und suchte nach Ingredienzen, oder nach einer Liste, nach Unterlagen, nach irgendetwas.

Dania war nicht klar, was genau das Problem war, Inquisitoren aller Art würden schon zur Vernunft kommen. Wenn sie erst mal sahen, was für tolle Farben so ein alchemistischer Kolben bauen konnte, würden sie ihre Anti-Alchemie-Haltung schon überdenken. Doch sie sah ein, dass Joran wohl sehr beunruhigt war und schritt zur Luke, um mal nachzusehen, und seine Zweifel auszuräumen, dass man mit denen ja wohl reden könnte. Als Joran das merkte, schritt er ihr panisch in den Weg.

„Bist du vollkommen verrückt? Da so alleine hochzugehen? Du wirst doch sofort gereinigt und so! Warte, wenn, dann schaue ich mal nach. Du solltest da nicht hochgehen, gerade als Frau…“ Na bitte, da war es doch, er war also ein ganz normaler Mann. „Oder,“ fuhr er fort, „oder wir warten lieber ab, sie finden uns am Ende ja wahrscheinlich doch nicht hier unten…“

So was von typisch Mann, erst einen auf dicke Hose machen, dem zeig ichs. „Wer von uns beiden ist hier der Mörder? Ich sehe mal nach.“ mit diesen Worten schob sie ihn beiseite und ging auf die Leiter zu. Sie kletterte hoch und versuchte die Falltür aufzudrücken, doch irgendwie ging sie nicht hoch… sie hämmerte wütend dagegen.

„Ach, da unten seid ihr?“ drang es gedämpft durch die Falltür. Sie hörte ein Scharren über sich, dann ging die Tür auf. Sie sah in das Gesicht eines blonden Burschen, der ein bisschen peinlich berührt schaute, aber vor allem – steckte er in einer Novizenrobe des verdammten Ordens, Joran hatte recht! Sie überlegte nicht lange, ergriff seinen Kragen und zerrte seinen Kopf in Richtung Loch, rammte seine Stirn gegen die Kante der Luke. Er rief etwas, das entfernt nach „Halt, warte, es ist nicht so wie du denkst!“ klang. Sie sprang aus der Luke, zog ihr Messer hervor, setzte sich rittlings auf ihn und hielt ihm das Messer an die Kehle.

Prompt wunderte sie sich, wie zur Hölle sie das bitteschön vollbracht haben konnte… Das Brocken schien sie mal wieder zu beflügeln. Der Novize wimmerte jedenfalls erst mal ängstlich vor sich hin:

„Warte, ich bin einer der neuen Schüler hier, beruhige dich! Ich komme von Thorn!“

Dania musste erst einmal laut lachen.

„Er hat mir nicht gesagt, wo die verdammte Geheimtür sein sollte, da habe ich erst mal hinter dem Schrank geschaut, und der ist auf die Falltür gefallen, da hab ich sie natürlich nicht gefunden. Ähm, und ich bin Varg, übrigens. Ich soll hier den Umgang mit Bor lernen… kennst du ihn schon? Bist du meine Lehrerin? Hocherfreut, wie heißt du?“

Dania kriegte sich nicht mehr ein. Lachend steckte sie das Messer weg und stand auf. Das musste man ihm lassen: Der Novize war bemerkenswert schnell wieder auf den Beinen. Er begann, den riesigen Schrank, den er aus Versehen auf die Falltür gelegt hatte, wieder an die Wand zu stellen. Er schien bemerkenswerte Kräfte zu haben, vielleicht war er im Orden ja für die Möbel zuständig.

Dass er dabei eine ziemlich gute Figur machte, erlaubte Dania sich nicht zu denken, auch wenn sie gerade das Heft in der Hand hatte. Doch jedes Zeichen von Schwäche, auch nur sich selbst gegenüber, hätte die altbekannte Ordnung der Herrschaft der Männer wieder hergestellt, und damit war für immer Schluss.

„Nein, ich bin nur deine Mitmörderin. Joran da unten ist unser Lehrer, der ist harmloser als ich, keine Sorge.“

Der Novize hatte das Zimmer mittlerweile wieder aufgeräumt und wartete, bis sie die Strickleiter abstieg. Doch Dania dachte gar nicht daran:

„Nein, du gehst zuerst, ich habe etwas gegen Inquisitoren in meinem Rücken.“ So resolut wollte sie schon immer mal wirken. „Los, mach schon!“

Er kletterte behutsam, fast schon anmutig die Stufen herunter, er war anscheinend Profi genug, um zu wissen, dass er jetzt nichts falsch machen sollte. Mal schauen, wie ich zu ihm stehe, vielleicht ist er ja Konkurrenz. Naja, das ist so ein böses Wort. Aber ich bin erst mal vorsichtig mit ihm, und ihm herumzuschubsen macht gerade einfach zu viel Spaß… So ein muskulöser, starker Mann, und er hat Angst vor mir? Das genieße ich erst mal.

Als er unten war, sprang sie ihm hinterher – die zweieinhalb Meter waren auf Brocken kein Problem, zumindest hatte sie keine Angst, und sie war biegsam genug, den Sprung gut abzufangen. Leider zuckte er nicht zusammen, wie sie es gehofft hatte – aber zumindest war sie schnell unten. Sie sah auf und blickte in das Gesicht eines ziemlich bleichen Joran.

„J’zharr zum Gruße. Ich wollte mich nochmal vorstellen, ich bin Varg. Ich will diese Stadt ein bisschen menschenwürdiger machen. Und ihr seid?“

Joran sah ziemlich bleich und verängstigt aus, also ergriff Dania das Wort. „Ich bin Dania und das ist Joran. Joran ist unser Lehrer, er hat anscheinend Ahnung von Alchemie und so Zeug. Reinige ihn besser erst mal nicht, Novize, er mag zwar nicht der mutigste sein, aber dafür hat er bestimmt ne Menge interessantes Zeug zu erzählen!“

Varg kniff die Augen zusammen. „Joran heißt du? Kennen wir uns nicht?“

„Ja, ich bin Joran… das letzte Mal, wo ich dich traf, warst du aber noch nicht so ein begeisterter Verfechter der Alchemie. I-ich bin sehr erfreut über deinen Sinneswandel! Was ist passiert, dass du zur Vernunft gekommen bist?“

Vargs Gesichtszüge schienen sich gleichzeitig zu erhellen und zu verdunkeln. Anscheinend kannten sich die beiden.

„Hüte deine Zunge, Ketzer. Ich mach das nur mit, weil ich hoffe, dass ich meinem Volk damit ein besseres Leben ermöglichen kann. Ich bin nicht so seelisch verderbt wie euer Haufen, ich hab tatsächlich nur Gutes im Sinn! Ihr und eure Fabriken zwingen doch tausende von Lagonern in die Knechtschaft, das Brocken, dass aus diesem Bor kommt, korrumpiert unser Volk und macht sie zu seelenlosen Sklaven von Sünde und Schmutz.“

Er wischte sich demonstrativ etwas Staub vom Ärmel seiner schwarzen Robe.

„Ich lasse mich nur auf Alchemie ein, weil ich hoffe, dass ein anderer Weg diese Leute besser von ihrem Schmutz befreien kann. Bevor weniger standhafte Menschen in die Versuchung geraten, bin ich lieber der, der sich in Schmutz begibt – ich kann damit umgehen, ohne dass ich meine Reinheit aufgebe. Ich nehme dieses Opfer auf mich. Ich will keine Macht, ich will nur diesen Menschen helfen.“

Dania platzte der Kragen. Sie ging um ihn herum und spuckte ihm vor die Füße. „Mach mal halblang, du Fanatiker. Deine geliebten ‚Menschen‘ leben in ständiger Angst vor deinem Orden, deine Glaubensbrüder morden und vergewaltigen in den Slums, unter dem Vorwand der ‚seelischen Reinigung‘ für die armen Sünder – deine Theo-Dings-Dreck interessiert mich einen Scheiß.“

Joran, der jetzt hinter Dania stand, wurde gleich ein bisschen mutiger. „Die meisten Leute haben einfach Hunger, die haben andere Sorgen als ihre seelische Reinheit. Dein Orden mag ja edle Motive haben, aber Alchemie und Wissenschaft können ihre Probleme viel besser lösen als eure Theologie.“

Joran war es nicht gewohnt, Widerworte zu leisten, doch er machte sich nicht schlecht.

„Ihr baut ihnen nur einen Haufen Normen, die sie einschränken, wir bauen Häuser und geben zu essen. Euer heißgeliebtes Feuer fordert in den Slums regelmäßig dutzende Opfer, wenn es mal wieder zu brennen anfängt. Weißt du, womit man solche Feuer löschen und lauter Menschen retten könnte? Mit Wasser. Aber es ist illegal, und so sterben die Leute weiter – aber wenigstens kommen sie in den Himmel, weil sie durch das Feuer gestorben sind und gereinigt wurden!?“

Joran schien langsam in Fahrt zu kommen und Dania merkte, dass er statt Mut wenigstens eine ganze Menge Intelligenz in seinem Kopf zu haben schien.

„Eure Dogmen hindern die Alchemie am laufenden Band daran, den Menschen zu helfen, und du kommst hier plötzlich an und hältst dich für was besseres? Du wirst hier noch lernen, dass Bor keinen sündigen Einfluss auf deinen Geist haben wird – höchstens, wenn du es benutzt, um Leute gegen ihren Willen zu reinigen.“

Varg schnaubte. „Mir gefällt doch auch nicht alles, was der Orden verzapft. Klar gibt es korrupte Inquisitoren. Aber diese Korruption werde ich bekämpfen – und den Leuten anders helfen. Ihr seht den Einfluss von Bor nur ein bisschen zu positiv. Das ist nichts, was automatisch gut für alle ist. Die, die es einsetzen, brauchen eine gewisse moralische Integrität. Und Macht verdirbt nun mal den Menschen, davor schützt euch auch Bor nicht, im Gegenteil. Ich opfere mich diesem Verderben aber gerne, wenn ich diese Macht dafür zum guten einsetzen kann – um ein besseres Gleichgewicht zu schaffen. Was auch immer, lasst uns endlich anfangen, ich gebe ja zu, dass ich euch brauche, um diese Stadt zu einem besseren Ort zu machen.“

Joran nickte zufrieden. „Nichts anderes will ich erreichen. Fürs erste können wir zusammenarbeiten. Vielleicht hilft das gegen das Machtmonopol des Ordens.“ Er ging zu der Falltür, kletterte die Leiter hoch und schlug die Tür über ihm zu. Dann kam er wieder runter und sah sich im Raum um. „Also, ist euch bekannt, wo Bor herkommt?“ Joran hatte die Frage so bestimmt gestellt, dass Dania gar nicht anders konnte, als zur Produktivität überzugehen.

„Äh, nein? Woher soll ich so was wissen?“

Varg antwortete. „Bor ist die Lebensessenz von Wombats. Ihr stellt irgendwelche seltsamen Sachen mit ihren Körperflüssigkeiten an, soweit ich weiß. Und Wombats wurden durch grausame wissenschaftliche Experimente gezüchtet, um unseren Glauben auf die Probe zu stellen und den Tod der Götter zu verursachen!“

„Genau, Wombats synthetisieren Bor aus ihrer Nahrung. Bor ist ein Nebenprodukt ihres Stoffwechsels. Es befindet sich in ihrem Blutkreislauf, in ihren Ausscheidungen und allgemein in ihren Zellen. Ob Wombats aus diesem Grund gezüchtet wurden, lasse ich mal dahingestellt, ich glaube eigentlich, dass das ganz normale Tiere sind, und sie Bor einfach aus Versehen produzieren. Vielleicht ist es ja auch ein seltsamer Wombat-Gott, der dafür verantwortlich ist, aber das ist eher unwahrscheinlich. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Dinge auf diesem Planeten einfach aus Zufall geschehen, nicht überall haben Götter ihre Hand im Spiel. Aber das steht jedem frei zu glauben.“

Varg murrte, dagegen konnte er nichts sagen.

Joran fuhr fort: „Was für unsere Zwecke aber viel wichtiger ist: wir können das Bor aus den Wombats extrahieren und nutzbar machen, indem wir es aus ihren Körperflüssigkeiten destillieren. Wisst ihr, was eine Destillerie ist?“

Dania schaute auf. „Natürlich, der zahnlose John, der hat in unserer Straße gewohnt, als ich noch klein war. Der hatte so ein Ding, hat irgendeine Brühe verkauft, die er damit hergestellt hat… war das Bor? War er dann ein Alchemist?“

Joran verdrehte die Augen.

Author: Nami

Nami is a Cyberpunk, sysadmin, musician, und writes a lot. As an activist they fight for open access to art, continents, and trains for everyone. But in secret they just want to be a reeaal hacker.

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