Das Geheimnis des Inquisitors – Kapitel 25

Thorn

Der Mantel stand ihm sogar. Und war nicht halb so lächerlich wie diese Roben. Irgendwie moderner. Und dieser Spazierstock war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber schmuckvoll. Praktisch, mit den richtigen Modifizierungen. Marcin verdiente mittlerweile richtig gut. Thorn war gut gelaunt.

Bis jetzt war alles viel zu glatt gelaufen. Sein erster Verbündeter, der Dieb, war in seiner Position gefestigt und dankbar, dass er ihm diese Position verschafft hatte.

Sein zweiter Verbündeter, der Novize, war so manipulierbar, wie er gehofft hatte. Er hatte nichts anderes erwartet. Ein mal war er schon zum Glauben hin manipuliert worden, ihn vom Glauben wegzuführen konnte ja nicht so schwer sein. Varg hatte ihm bereits bei der Beschaffung von illegalen alchemischen Rezepten geholfen, und war somit erpressbar. Leichtes Spiel.

Seine dritte Verbündete, die Nutte (das klang leider nicht ganz so heldenhaft), war dermaßen hoffnungslos schwach, dass er ihr wirklich alles hätte erzählen können.

Der vierte Verbündete war leider noch keiner. Deswegen schlenderte er gerade diese gut ausgebaute Straße im fünften Bezirk entlang. Links und rechts von ihm waren hunderte Arbeiterbaracken, eine neben der anderen. Die Loge der innovativen Eliten benötigte tausende Arbeiter für ihre industrielle Revolution.

Die Arbeiter lebten in Schmutz und Dreck. Dennoch arbeiteten sie sich kaputt. Die Löhne, die Arghan Howl und die anderen Industriellen zahlten, reichten gerade so, um die Miete für die Baracken zu zahlen. Arghan Howl und die anderen Industriellen hatten sie netterweise bauen lassen. Sie boten ihren Arbeitern nicht nur Arbeit, sondern auch Schlaf und Ruhe.

Außerdem aßen die Arbeiter Essen, das in einer der Farmen Arghan Howls und der anderen Industriellen gewachsen war und in den Konservenfabriken Arghan Howls und der anderen Industriellen abgepackt wurde. Sie sollten ja genug Kraft haben, um in einer der Fabriken zu arbeiten, die Arghan Howls und den anderen Industriellen gehörten.

Ab und zu kamen ein paar Ehrbare Diebe und knöpften ihnen den spärlichen Rest ihres Einkommens ab; mit Waffen, die in einer der Waffenfabriken Arghan Howls und der anderen Industriellen hergestellt worden waren. Nur die Steuern zahlten die Arbeiter an die Beamten des Rats.

Im fünften Bezirk gab es kein Brockenproblem – Arghan Howl und die anderen Industriellen stellten kein Brocken her. Zu sehr war ihnen der Orden auf den Fersen, die Dampfmaschinen waren schon Ketzerei genug.

Thorn war fasziniert, wie es der Spitze der Loge der innovativen Eliten gelungen war, soziale Probleme beinahe im Alleingang zu lösen. Denn die Arbeiter, die im fünften Bezirk hausten und den Großteil von Lagon versorgten, starben nicht ständig in irgendwelchen Straßenkämpfen, an Drogen, an Hunger oder an der Willkür der Miliz. Es gab erstaunlich wenige gewaltsame Tode im fünften Bezirk.

Dennoch, einen langsamen Tod starb jeder einzelne der Arbeiter. Indem sie sich aus kriminellen, gefährlichen Sachen heraushielten, erlaubten sie Blutsaugern wie Arghan Howl, sie ohne Scham und Schande ganz legal und geordnet ausbluten zu lassen. Wenn man die Wahl zwischen einem langsamen Tod und einem schnellen hatte, fiel sie für viele zugunsten der industriellen Revolution aus.

Angetrieben von den Dampfmaschinen, hatte die Loge der innovativen Eliten es tatsächlich geschafft, ein neues System der Ordnung zu etablieren. Es zwang die Menschen zu Ehrlichkeit, Leistung und Ordnung, weil sie sonst unter die Räder des Systems gerieten.

Sie nannten es „Kapitalismus“.

Kapitalismus war erfolgreich, und eins war Thorn gewiss: wer selbst erfolgreich sein wollte, der hängte sich am besten an erfolgreiche Menschen – um sie dann eines Tages zu überholen, und der Welt seinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Ein Undercoveragent hätte wohl angeklopft, sich eingeschlichen, sich hochgeschlafen oder (im Falle des prüden Ordens wahrscheinlicher) hochgearbeitet. Irgendwann könnte ein Agent sich dann Informationen erschleichen. Thorn hatte eine etwas direktere Methode vor. Immerhin war er kein Undercoveragent, und wollte im Gegenteil um jeden Preis vermeiden, wie einer zu wirken; sein Ziel war Zusammenarbeit.

Ohne Genehmigung, Einladung, Geheimplan und Zurückhaltung betrat er die marmorn ausgeschmückte Eingangshalle von Howls Bürokomplex. Er ging mit zielsicherem Schritt auf die majestätischen Treppen zu, die nach oben zu den wichtigeren Vorgesetzten in der straffen Hierarchie des Ausbeutungsunternehmens führten. Schlanke blonde Sekretärinnen wuselten wie Ameisen umher und schleppten irgendwelche Blätter zu ihrem Futterhort, damit die Königin sich an ihnen satt fressen konnte. Über ein paar Umwege landete jeder Zettel bei Howl – zumindest jeder, der etwas wert war.

Thorn kannte den Weg. Das letzte Mal war er auch nicht eingeladen gewesen. Diesmal fiel er in seinem neumodischen Mantel nicht so sehr auf wie mit der Robe, die bereits von weitem von Asketismus, Enthaltsamkeit und Götterhörigkeit zeugte. Als er im elften und obersten Stockwerk angelangt war, musste er erst einmal ein bisschen verschnaufen. Ein alter Trick, mit dem Arghan alle, die zu ihm kamen, erst mal auslaugte und verunsicherte.

Thorn nahm sich die Zeit, sich kurz zu erholen. Wenn er einfach stehengeblieben wäre, hätte er in dem ganzen Gewusel einen sehr deplatzierten Eindruck gemacht – so stauchte er einfach schnell eine der Ameisen zusammen, wo sie denn da hinrannte und was ihr einfiel, dass diese Dokumente immer noch nicht geliefert waren, und wo denn sein Kaffee bleibe. Das kleine blonde Vieh blickte sofort demütig drein und versprach alles zu tun, was ihn irgendwie zufrieden stellte. Sie eilte sofort los, auf der Suche nach einem Kaffee.

„Kapitalismus!“ seufzte Thorn andächtig, während er ihrem flatternden Röckchen nachblickte.

Neben einer großen doppelten Glastür mit goldenen Rändern hing ein Schild mit der Aufschrift „Arghan Howl, Oberster Geschäftsführer“. Dahinter lag ein langer Gang, an deren Ende eine letzte Sekretärin saß, mit Unterstützung von den breit gebauten Herren, die Thorn schon kannte. Sie waren berufsmäßig schlecht gelaunt, aber fromm. An ihnen würde er mit einem Anzug nicht so gut vorbeikommen wie in seiner alten Robe.

Zu diesem Zweck hatte er sich noch etwas von Danias Vergissmich-Pulver aufgehoben. Immer eine Rückversicherung bereithalten, dachte Thorn. Aber hier schien sowieso alles nach Plan zu laufen.

Er stieß theatralisch die Türen auf und schritt den langen Gang zum Tisch der Sekretärin voran. Diese wühlte in ihren Unterlagen und tat so, als würde sie ihn nicht mal bemerken. Arghan hatte selbst das Verhalten der Sekretärin darauf abgestimmt, Besuchern und Großkunden das Gefühl zu geben, total unwichtig zu sein. Thorns Selbstbewusstsein jedoch ließ sich nicht so leicht erschüttern.

„Mr. Howl ist in einer Besprechung.“ Die Sekretärin blickte nicht einmal auf.

„Arghan würde es sicher wertschätzen, wenn ihr ihm mitteilt, dass er Thorn von Hartlingen empfangen will…“, sagte er ziemlich beiläufig.

Mit müdem Blick sah die Sekretärin auf und richtete ihre modische Brille. „Sie haben nicht einmal einen Termin?“

„Ich werde Arghan den Sachverhalt wohl selbst erklären müssen“, sagte Thorn und machte einen mutigen Schritt vor in Richtung der nächsten großen Doppeltür.

Die Sekretärin sah wieder in ihre Unterlagen. „Meine Herren, bitte geleiten sie Herrn Hartlingen hinaus.“

Die beiden Leibwächter machten von den beiden Enden der Tür einen trägen Schritt auf ihn zu. Doch Thorn bewegte sich plötzlich schneller, als sie es von einem würdevollen Unternehmer im Anzug erwarteten. Er duckte sich unter einem Arm durch, trat die Doppeltür auf und stürmte in das Büro. Arghan sah ziemlich überrascht von seinem Schreibtisch auf.

Die Leibwächter fuhren herum, selbst die Sekretärin sprang auf und drehte sich um. Die beiden Grobiane stürmten ihm nach. Doch bevor die Leibwächter ihn fassen konnten, pustete Thorn etwas Staub von seinem Finger.


„Habt ihr irgendeinen Grund, dass ihr uns in dieser äußerst wichtigen Besprechung stört?“

Die beiden Leibwächter starrten ihn perplex an. Da stand ein wichtig aussehender Mann im Anzug im Büro ihres Chefs, war er vorhin an ihnen vorbeigekommen? Ihnen kam es so vor, als müsste er schon ewig hier gewesen sein.

„Mr. Howl, ist alles in Ordnung?“ fragte einer der beiden vorsichtig, er konnte sich nur daran erinnern, dass sein Boss irgendwie in Gefahr sein musste.

„Ja, Barry, mir geht es gut, geh wieder an deine Arbeit.“ Howl hatte sich gefasst und gab sich unbeeindruckt.

„Alright, Boss, Alright, wir passen auf, verlasst Euch auf uns.“ Sie ließen die beiden allein und zogen die schwere Tür hinter sich zu.

„Thorn Hartlingen… jetzt habt Ihr euch also der Alchemie verschrieben? Ihr werft Eure Überzeugungen ja schnell über Bord, nachdem Ihr selbst ins Wasser gefallen seid. Und ich dachte schon fast, Ihr hättet Prinzipien.“ Howl lächelte spöttisch. „Hätte ich mir aber denken können. Wo Alchemie doch eine der Sachen ist, mit denen Ihr euch wirklich auskennt.“

Thorn korrigierte ihn. „Thorn von Hartlingen, wir sind doch beide von Stand. Kein Grund, unsere Manieren zu vergessen. Und diesmal komme ich mit einem Geschäftsangebot, nicht mit einem Erpressungsversuch. Keine Sorge.“

Howl musterte ihn abschätzig. „Ich bitte Euch. Was habt Ihr mir denn noch anzubieten? Alles was Ihr je hattet war diese Robe und ein Splitter dieses toten Gottes. Nun seid Ihr auch das los.“

Thorn besah sich seine Fingernägel. Er hatte sie zu diesem Anlass perfekt gestutzt. So würde er nicht mit sich umspringen lassen. „Ihr wisst genau, dass ich nie nur auf ein Pferd gesetzt habe. Ich habe eine Menge Insiderwissen über den Orden, was man auch politisch nutzen könnte… und wovon die nichts ahnen. Ich habe Verbindungen in die Unterwelt, und das beste: Ich habe ein bis zwei Attentäter, die Ihr alchemistisch schulen könntet. Die könnten dann unsere Interessen durchsetzen… ist das nicht gerade für einen Ratspolitiker eine interessante Option?“

„Für so einen Politiker haltet Ihr mich? Ich habe einen Ruf zu verlieren.“

Thorn zuckte die Achseln. „Dass Ihr Skrupel habt, war mir klar. Deswegen werdet Ihr wohl nie zu der wahren Macht fähig sein, die Ihr bräuchtet, um Eure Ziele umzusetzen.“

Er trat an Howls Pult heran.

„Ihr und Eure Loge braucht jemanden, der diese Skrupel nicht hat. Jemanden wie mich. Ihr habt Angst vor dem Orden. Ihr haltet ihn für unbesiegbar. Nun, ich habe ihn von innen gesehen, und er ist alles andere als das.“

Thorn senkte seine Stimme und fuhr fort.

„Letztendlich ist er ein großer Haufen alter Männer, die nur von ihrem eigenen Fanatismus am Leben gehalten werden. Wenn man die Schwachstellen kennt, kann man ihn auseinanderfallen lassen. Ich bin im Orden aufgewachsen, ich habe ihn jahrelang betrogen und ausgenutzt. Ich kenne die Schwachstellen. Und niemand will den Orden so gerne fallen sehen wie ich.“

Howl lachte. Das hatte Thorn nicht erwartet. „Dann habe ich Euch wohl richtig eingeschätzt. Als Ihr das letzte Mal hier wart, und mich erpressen wolltet, dachte ich mir schon, dass es Euch im Orden nicht besonders gut gefällt. Ich habe mich nicht getäuscht, Ihr blüht auf in dem neuen Anzug.“

Warum kommt er mir so?, dachte Thorn. Er wusste, dass jemand wie Arghan Howl ihm nicht einfach so schmeicheln würde. Er fragte: „Also seid Ihr interessiert?“

„Ob ich interessiert bin? Nun, wie ist Euer genaues Angebot denn? Was braucht Ihr denn von mir? Noch weiß ich ja nicht einmal, was ich hier zustimme.“

Thorn wappnete sich für den nächsten Satz. Er hatte den Fuß in der Tür, nun musste er geschickt verhandeln. „Unsere Organisation braucht einen Finanzier, um ihre Mission gegen den Orden umzusetzen. Waffen, Bor, Verschwiegenheit – all das kostet, all das muss bezahlt werden, wenn wir verlässlich arbeiten sollen. Wenn unsere Ziele auch Euch am Herzen liegen, wisst Ihr, dass wir kein Risiko eingehen können, nur um ein bisschen Geld zu sparen. Alles in allem brauchen wir in etwa 60.000 Flammlinge.“

Howls Grinsen entblößte seine Zähne. „Nicht schlecht. Ich habe Euer Talent richtig eingeschätzt. Und ohne Robe drumherum gefällt mir euer Elan weitaus besser.“

Howl räusperte sich.

„Ich will ehrlich mit Euch sein, das ist eine weitaus bessere Grundlage für unsere Zusammenarbeit. Seit ich dafür gesorgt habe, dass sie Euch aus dem Orden werfen, habe ich die Tage gezählt. Ihr steht schneller auf dieser Matte, als ich erwartet hatte. Das ist ein gutes Zeichen.“

Thorn schluckte. „Ihr habt was? Ihr habt mich aus dem Orden werfen lassen?“

Howl winkte ab. „Ich habe Euch befreit. Diese Dummköpfe haben geglaubt, sie könnten Euch einsperren. Ich bin nicht so dumm.“

Thorn ballte die Fäuste. Er hat mich ausgespielt. Damit habe ich nicht gerechnet. Warum habe ich damit nicht gerechnet?

Howl fuhr fort. „Nun, ich lasse mich nicht erpressen. Wenn ich mit jemandem zusammenarbeite, dann nach meinen Bedingungen. Und außerhalb des Ordens gefallt Ihr mir weit besser, als in so einer Robe. Wenn Ihr kurz über Euren verletzten Stolz hinweg sehen könnt, dann seid ihr ein bisschen froh darüber, oder?“

Thorn schwieg. Er ist noch nicht fertig. Soll er erst einmal all seine Karten auf den Tisch legen.

„Ihr habt Recht. Ihr seid eben enthusiastisch in mein Büro gestürmt. Ihr habt Euch mit viel Talent an meinen Wachen vorbeigemogelt, um mir zu erzählen, dass wir zusammen großes erreichen können, und Ihr habt Recht. Das können wir.“

Howl machte eine Pause. Er wusste, dass er gewonnen hatte.

„Wir können diese ganze Stadt vom Orden befreien, so wie ich Euch vom Orden befreit habe. Diese Stadt braucht vieles, aber sicher keinen Schwelbrand, dass jeden Fortschritt im Keim erstickt.“

Wie komme ich hier raus? Er hat mich. Aber noch könnte ich untertauchen, weitermachen, das Geld anders herbekommen… es mir einfach nehmen? Nein, erst muss ich hier weg. Thorn sah sich vorsichtig um. Sein Bor war alle.

„Ich erzähle Euch das nicht, um Euch fertig zu machen. Ich will Euch nicht verunsichern. Ich will Euch nicht brennen sehen, im Gegenteil, das wollen nur die Anderen. Nein, ich nehme Euer Angebot an. Sechzigtausend, eventuell mehr, wenn nötig. Nicht sofort, sondern als monatliches Budget von 10.000 Flammlingen. Euer kleines Team sollte damit einiges anrichten können. Und das Geld geht direkt an Euch, Ihr behaltet die Kontrolle.“

Thorn stutzte. „Was?“ Dann wollte er sich den Mund zunähen dafür, wie unprofessionell das klang.

Howl lachte. „Ihr habt mich schon richtig verstanden. Ich will nicht, dass Ihr in ein paar Monaten herausfindet, dass ich Euch übers Ohr gehauen habe, und dann plötzlich an mir Rache üben wollt. Deswegen bin ich lieber von vorneherein ehrlich mit Euch. Keine Spielchen mehr, keine verdeckten Karten. Nur unser gemeinsames Ziel.“

Thorn zwang sich zum Nachdenken. Was will er wirklich? Hat er einen anderen Grund, mich derart aus dem Konzept zu bringen?

Howl blickte geduldig auf in herab. „Beruhigt Euch. Was wir vollbringen wollen, ist größer als Euer Ehrgefühl. Lasst Euch diese Chance nicht von Eurem verletzten Stolz nehmen. Ihr seid am Boden, ja. Alles, wofür Ihr in den letzten Jahren gearbeitet habt, habe ich Euch genommen. Nein, der Orden hat es Euch genommen, hat Euch das gesamte Leben gestohlen. Um ein paar Alchemisten und Drogenhändler dranzukriegen. Ich kann Euch so viel mehr geben. Da könnt Ihr mir ja wohl verzeihen, dass ich euch vorher aus diesem Loch herausholen musste.“

Was er sagt, macht Sinn, gestand Thorn sich ein. Er lügt mich nicht an. Ich bin nützlich für ihn. Wie ich es hasse, ein nützlicher Idiot zu sein.

Thorn räusperte sich. „Ich kann ihrer Logik nicht widersprechen.“

Howl lächelte zufrieden. Und gnädig. Das kenne ich aus dem Orden. Wie ich Gnade verabscheue. „Ich wusste, Ihr seid ein vernünftiger Mann. Wie ich Euch kenne, habt Ihr bestimmt schon einen Plan. Wie Ihr euch denken könnt, habe ich auch einen. Höchste Zeit, dass wir uns austauschen, findet Ihr nicht?“

Thorn zwang sich zu einem Lächeln. „Nun, ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht.“

Eines Tages werde ich dich überholen. Für heute hast du gewonnen. Für heute brauche ich dich. Doch der Tag wird kommen, an dem du meine Fußsohlen leckst.

Author: M

M is a Cyberpunk, sysadmin, musician, und writes a lot. As an activist they fight for open access to art, continents, and trains for everyone. But in secret they just want to be a reeaal hacker.

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